Beschreibung
Spitäler, Heime und Praxen sind ein bevorzugtes Ziel von Cyberkriminellen: Die Daten sind wertvoll, und ein Betrieb, der ohne IT nicht mehr behandeln kann, zahlt eher. Die meisten Angriffe beginnen mit einer Phishing-Mail oder einem gestohlenen Passwort, nicht mit einer Lücke in der Technik.
Die Schulung zeigt Situationen, die es so nur im Gesundheitswesen gibt: der gemeinsame PC im Stationszimmer, der angebliche Laborbefund im Anhang, das Medizingerät am Netz, der Befund, der schnell per WhatsApp gehen soll. Mitarbeitende lernen, Angriffe zu erkennen, Patientendaten über sichere Kanäle zu versenden und einen Vorfall sofort zu melden. Nach der Lernzielkontrolle gibt es ein Zertifikat.
Mobile Friendly
Für das Smartphone gemacht: kurze Lernkarten, Wischen statt Scrollen. Ohne App, ohne Ton, auch auf Tablet und PC.
Kurz und knackig
6 kurze Module, ca. 30 Minuten insgesamt. Microlearning, das in jede Pause passt.
Sofort startklar
Ein Link genügt: keine Registrierung, kein eigenes LMS nötig. Mit Admin-Dashboard und Zertifikat.
Zielgruppe
- Pflege, Ärzteschaft und Therapie
- Empfang, Patientenadministration und Sekretariat
- Mitarbeitende in Heimen, Spitex und Praxen
- Technik, Medizintechnik und Hausdienst
Lernziele
- Phishing-Mails, gefälschte Befunde und Anrufe erkennen
- Verstehen, wie Ransomware einen Betrieb lahmlegt
- Gemeinsame Arbeitsplätze sperren und eigene Logins schützen
- Patientendaten nur über sichere, verschlüsselte Kanäle versenden
- USB-Sticks, private Geräte und Medizingeräte sicher handhaben
- Verdächtige Vorfälle sofort und ohne Scham melden
Kursinhalt
Rechtsgrundlagen
Der Kurs stützt sich auf das geltende Schweizer Recht. Die wichtigsten Grundlagen:
- Datenschutzgesetz (nDSG): Datensicherheit (Art. 8) und Meldung von Datensicherheitsverletzungen an den EDÖB (Art. 24)
- Informationssicherheitsgesetz (ISG): Meldepflicht für Cyberangriffe auf kritische Infrastrukturen an das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS), zu denen auch Spitäler gehören können
- Art. 321 StGB (Berufsgeheimnis): Schutz von Patientengeheimnissen, auch bei elektronischer Übermittlung
Häufig gestellte Fragen
Betreiber kritischer Infrastrukturen müssen Cyberangriffe dem Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) melden, dazu können auch Spitäler gehören. Sind Personendaten betroffen, kann zusätzlich eine Meldung an den EDÖB nötig sein. Für Mitarbeitende zählt vor allem eines: Verdacht sofort intern melden.
Private Messenger sind nicht für Patientendaten vorgesehen, die Daten landen auf privaten Geräten und oft bei ausländischen Anbietern. Der Kurs zeigt, welche Kanäle im Betrieb vorgesehen sind und wie man im Stress trotzdem den sicheren Weg wählt.
Ja. Der Kurs eignet sich als Schulung vor oder nach einer Phishing-Simulation, und Ihre internen Meldewege lassen sich einbauen.
Ja, der Kurs ist speziell für das Smartphone gestaltet. Kurze Lernkarten passen ohne Scrollen auf jeden Bildschirm, mit Wischen geht es weiter und Übungen werden einfach angetippt. Er läuft ohne App und ohne Ton direkt im Browser, also auch unterwegs, in der Pause oder im Schichtbetrieb, und genauso auf Tablet und Computer.
Nein. Sie können unser System nutzen und Mitarbeitende mit nur einem Klick zur Schulung einladen. Keine Registrierung nötig.
Ja. Beim Kauf erhalten Sie ein Admin-Dashboard mit Echtzeit-Tracking. Ein einziger Link genügt, ohne Kontoerstellung für Mitarbeitende.
Ja, der Kurs ist als SCORM 1.2 Paket verfügbar und lässt sich in jedes gängige LMS integrieren.
- Admin-Dashboard mit Echtzeit-Tracking
- Zertifikat für alle Teilnehmenden
- Auch als SCORM 1.2 für Ihr LMS
Fragen? info@elearning.ch